Suedostasien

Suedostasiatische Acht mit Schnoerkel oder: viermal Bangkok.

Bangkok, Thailand, 18.04.2006 – Zahnarztbesuch

Mittlerweile rueckt ja der erste Jahrestag meiner Abreise naeher und folgerichtig glimmt schon seit einiger Zeit ein rotes Laempchen in meinem Hinterkopf: Du solltest mal wieder zum Zahnarzt. Ich kann beim besten Willen nicht behaupten, keine Zeit dafuer zu haben und Bangkok ist DER Ort, das unangenehme Vorhaben umzusetzen: Der beste medizinische Standard weit und breit zu aeusserst guenstigen Preisen: Ultraschallreinigung des Gebisses 12 Euro, Fuellungen 10 Euro pro Oberflaeche und die gruendliche Ueberpruefung des Gebisses gibt es gratis dazu. Vermutlich weil die Kollegen in Weiss es gar nicht erwarten koennen, die zu erwartenden Reichtuemer abzuschaetzen. Etwas Vorsicht ist allerdings angebracht - Meine Mitbewohner im Guesthouse erzaehlen mit Vergnuegen ihre letzten Abenteuer bezueglich angebohrter Knochen und Wangen sowie nach zwei Tagen herausgefallener Fuellungen.

Nach erfolgreichem Verdraengen des Vernuenftigen bin ich schliesslich am vorletzten Tag vor meiner Abreise in einer - nicht wie in Deutschland nach Desinfektionsmitteln stinkenden, aber aehnlich weiss designten - von mindestens zwei Mitreisenden empfohlenen Zahnarztpraxis.

Mehr als 30 gruendliche Minuten schrill quietschender Ultraschallreinigung und weiterer 15 Minuten Herumpopelns mit Metallhaken in meinem Gebiss spaeter darf ich mir dann das zufriedene Grinsen unter dem weissen Mundschutz des Zahnarztes vorstellen. Zwei Fuellungen mit insgesamt drei Oberflaechen sind faellig. Ohne Betaeubung, die gibt es bei ihm nicht. Aber es sind ja auch nur kleinere Eingriffe... Jaja, morgen vielleicht. Entnervt von den Geraeuschen der Saeuberung und der Vorstellung der ersten betaeubungsfreien Behandlung seit Jahren streiche ich erst einmal die Segel.

Mut ist, wenn man etwas Vernuenftiges entgegen der eigenen Aengste macht, also sitze ich am naechsten Tag gegen Mittag wieder auf dem Stuhl. Der Zahnarzt von gestern ist nicht da, seiner Kollegin schildere ich das Gewuenschte: Die beiden Fuellungen, bitte. Ob der Herr Zahnarzt mir gesagt haette, fuer welche Zaehne? - ?? Moment mal, sitze ich hier etwa unter einer Helferin?? - Muehsam verdraenge ich den Gedanken und nehme dafuer die Gelegenheit wahr, meine Zaehne unabhaengig vom ersten Ergebnis pruefen zu lassen. Doppelt haelt besser. Folgerichtig tippt die junge Dame auf drei (! - vermutlich muss sie die dritte Oberflaeche irgendwo unterbringen) andere Zaehne...

Zeit, sich aufzusetzen und das Gespraech zu suchen. Ob die Fuellungen denn wirklich notwenig sind? Augenaufschlag aus Mandelaugen: Selbstverstaendlich.

Ich bin alt genug, um bei jedem weiblichen Augenaufschlag misstrauisch zu werden und ausserdem von Berufs wegen zum Definieren befaehigt. "Notwendig" ist fuer mich eine Behandlung nur dann, wenn der Zustand meiner Zaehne sich ohne die Behandlung in Zukunft verschlechtern wird. Ob vor diesem Hintergrund die Behandlung WIRKLICH notwendig sei? Kurzes Nachdenken - naja, kommt es ehrlich, dann vielleicht doch nicht... Ende der Behandlung. Aus verschiedenen - nicht finanziellen, die zweite Sitzung fiel unter Check-up und war umsonst - Gruenden erleichtert, verlasse ich den pinken Stuhl.

Vermutlich werde ich auf dieser Reise Weisskittel jeder Art nur dann aufsuchen, wenn die Schmerzen unertraeglich werden.

Bangkok, Thailand, 02.04.2006 – Bored in Bangkok

In mittelpraechtigem Tempo die schoene malaiische Ostkueste hochgetingelt, mit Dalbir und Barbara getroffen und ein paar Abschiedsbiere getrunken (die beiden sind seid gestern wieder daheim in Singapur), sitze ich nun wieder in Bangkok und mache das, was es hier zu tun gibt: Resi umsorgen, Vorraete aufstocken (nicht, dass ich soviel kaufen muesste) und vor allem: Visa shoppen.

Auf den wieder laengeren Etappen in den Sueden bin ich mir ueber den naechsten Abschnitt klar geworden: Ich will nach Westen. Und das werden warme Zeiten, mit dem heranrueckenden Sommer auf der Nordhalbkugel. Also habe ich Indonesien ausgelassen, und bin recht flott wieder zurueck nach Bangkok. Nur um zu lernen, dass ich hier eine ganze Weile warten muss. Die geplante Route fuehrt durch einige kleinere Laender. Und jede Botschaft nimmt sich ihre Zeit, insgesamt springen mehr als drei Wochen Wartezeit heraus...

Zeit, mal wieder ein paar Buecher zu lesen und vor allem: Mails zu beantworten.

Mailt mir!

Kota Bharu, Malaysia, 23.03.2006 – Fast in Singapur

Singapur steht schon seit ueber einem halben Jahr auf der Shopping-, aeh, Liste der Laender, die ich besuchen will. Das hat in erster Linie mit Dalbir zu tun, der ja aus Singapur kommt und dem ich schon in Ulan Bataar versprochen habe, ihn zu besuchen. Mittlerweile hab ich sogar konkrete Dinge auf meiner Shoppingliste, ein paar Sachen sind an meinen Kameras schon kaputtgeruettelt. Und Singapur ist ja bekanntlich DER Ort, Elektrosachen zu kaufen.

Also stehe ich am fruehen Dienstag Nachmittag auf einer Bruecke ueber der Strasse von Johor, die Singapur vom Festland trennt, unter dem Hightechdach des singapurianischen Zolls. Fuenf Minuten vorher hatte die bekopftuchte Lady des malayischen Zolls gut gelaunt ihre Mittagspause fuer mich unterbrochen, um einen Stempel in mein Carnet zu druecken.

Zufrieden nehme ich zur Kenntnis, dass auch Singapur diese tollen Extraspuren fuer Moppeds hat. Einreisestempel geht fix und auch hier ist der Zoellner freundlich. Also ab zum Zoll, Resi brauch wie immer einen Extrastempel in ihren Ausweis, dem dicken gelben Heft namens "Carnet". HALT, fast haette ich das Schild "Erlaubnisse fuer auslaendische Fahrzeuge" uebersehen und waere direkt zum Zollbuero gebrummt. Andere Laender, andere Sitten. Singapur hat halt ein eigenes Buero fuer die Fahrzeugeinfuhr.

Neenee, erklaert unbekopftuchte Lady der singapurianischen Landtransportbehoerde, zum Zoll muesste ich extra. Bei ihr gaeb es nur die Erlaubnis, auf singapurianischen Strassen zu fahren. Die kostet Maut, gegen Pfand koennte ich jedoch eine Karte fuer das bargeldlose Bezahlen kaufen. Wo denn meine Versicherung waere.

Oho, man merkt, dass Singapur ein Erstweltland ist. Nach der Versicherung bin ich zuletzt bei der Einreise nach Korea gefragt worden. Tut mir leid, hab ich nicht. Wuerde aber natuerlich gern eine kaufen.

Tja, dazu muesste ich in die Stadt zum singapurianischen Automobilclub fahren. An der Grenze koennte ich die jedenfalls nicht kaufen. Im Internet vielleicht, aber Internetzugang gibt es am Grenzuebergang auch nicht. Achja, das Motorrad muesste natuerlich an der Grenze bleiben, hat ja keine Fahrerlaubnis. Wie ich zum Automobilclub kaeme, kann mir die Dame aber auch nicht sagen. Taxis gibt es keine an der Ueberlandgrenze. Ausserdem sei das Buero am andern Ende der Stadt. Wuerd ich heute nicht mehr schaffen vor Bueroschluss.

Moensch, so ein Aerger. Dabei wuerde ich doch gar nicht mit der Resi in der Stadt herumfahren. In Staedten lass ich sie immer in einer geschuetzten Ecke stehen und nehme die oeffentlichen Verkehrsmittel. Der ganze Aufwand nur zum rein- und rausfahren? Dalbir kann ich eh nicht besuchen, ich bin schneller gewesen als er. Er hat mit seiner Freundin zu viel Zeit an den kambodschanischen Straenden verbracht und ist noch in Bangkok. Die bleibenen Motive waeren meine Neugier auf den blitzblanken Stadtstaat und mein Einkaufszettel. Reicht das? Hm. Singapur ist teuer. Mehr als ein paar Tage wollte ich eh nicht bleiben. Kurz entschlossen: Noe, mag nicht mehr. Ich will zurueck nach Malaysia.

Die Entscheidung hat unerwartete Folgen. Zuerst einmal ruft die Dame drei Zoellner, keiner aelter als 20. Alle von der Resi begeistert. Begeisterung hin oder her, sie nehmen mir meinen Pass ab, gehen in ein Gebaeude und holen ein Formular. "Bestaetigung der Zurueckweisung an der Grenze" heisst der Titel. Aber ich gehe doch freiwillig? Ah, weiter unten im Text steht genau das: "bestaetigt, auf eigenen Wunsch zurueckzukehren". Also unterschreib ich. Die Jungs verschwinden nochmal und kommen nach einer Weile ohne Formular, aber mit Pass zurueck. Den zeigen sie mir. Auf meinen Einreisestempel wurde ein zweiter gesetzt: "Void", ungueltig. Owei, sieht nicht gut aus. Kann ich jetzt fahren?

Nein, die Dame von der Landtransportbehoerde will noch was von mir, muss aber erstmal laenglich ein paar Diplomaten abfertigen, die Erste-Klasse-Service bekommen. Danach stellt sich heraus, was sie von mir will: 1,2 Singapurdollars. Schliesslich haette ich vom Immagrationsbuero zu ihrem Buero singapurlesische Strassen benutzt. Innerliches Kopfschuetteln bei mir, soviel Buerokratie haette ich jetzt nicht erwartet, Erstweltland hin oder her. Laut: Hab aber kein singapurianisches Geld. Und die Dame nimmt keine Kreditkarten. Patt. Warten.

Die Jungs reissen sich irgendwann von der Resi los, was denn jetzt sei. Nach kurzer Erklaerung meinerseits bestuermen sie die Landverkehrsdame, die daraufhin telefoniert. Gute Nachrichten: Die singapurianische Landverkehrsbehoerde verzichtet auf die ihr zustehenden 1,2 Singapurdollars. Ein paar Schranken werden gehoben, Hindernisse aus dem Weg geschoben, damit ich meinen Uturn auf die nach Malaysia fuehrende Seite der Bruecke machen kann. Erst als auch wirklich ganz sicher ist, dass ich nicht heimlich nach Singapur einreise, bekomme ich meinen Pass zurueck. Ein paar freundliche Worte, Abschiedswinken.

Ob ich als freiwillig zurueckgewiesener in Zukunft jemals noch mal nach Singapur einreisen darf?

- Die naeher liegenden Bedenken, was ich denn jetzt der Kopftuchdame aus Malaysia erzaehle, warum ich sie an einem Tag gleich zweimal stempel lasse, erledigen sich im dortigen Zollbuero. Als waere ich nie dort gewesen, stellt sie die gleichen Fragen, traegt in ihr Buechlein meine Daten unter die des letzten Grenzpassierenden mit Carnet (mich), laechelt bezaubernd und laesst mich fraglos ziehen.

Melaka, Malaysia, 19.03.2006 – Malaysia mag Moppedfahrer

In Laos wird mir schwindelig vor Hitze, im schwuelen Bangkok laeuft mir nur noch der Schweiss in Stroehmen vom Koerper - komisch, dass ich fuer angenehmere Temperaturen Richtung Aequator fahren muss. Und das tue ich, und zwar schnell. Bangkok ist mit der malaysischen Grenze durch einen mit einer Art Autobahn verbunden, die zum grossen Teil durch langweilige Landschaft fuehrt. Kein Grund zu stoppen. Der Unterschied zur Autobahn ist dabei lediglich, dass in regelmaessigen Abstaenden Gelegenheiten fuer U-Turns geboten wird. Die abbiegenden Autos fahren dabei im Schneckentempo ueber die Fahrbahnen des heranrauschenden Gegenverkehrs. Spannend.

Mit Ueberschreiten der Grenze nach Malaysia faellt diese Spannung weg. U-Turns funktionieren jetzt aehnlich wie in Deutschland. Nicht, dass ich allzuviele machen muesste. Nur in den Staedten, Penang, Kuala Lumpur und Melaka, bisher. Das Einbahnstrassensystem ist noch ausgekluegelter als und mindestens so verwirrend wie zu Hause.

Das allerschoenste ist: Malaysia mag Moppedfahrer. An der Grenze gibt es eine eigene kleine Fahrspur und eine Grenzbeamtin nur fuer mich. Die Spur ist gerade breit genug, dass ich mit den Koffern nicht die Betonbegrenzungen beruehre. Und auf den Highways gibt es aehnliche kleine Fahrspuren, die mich schoenerweise elegant an den Buden fuer die Highwaygebuehr vorbeifuehren. Autos muessen sich in die Schlange stellen, warten und bezahlen.

Aber auch die Malaysier moegen fremde Moppedfahrer. In Georgetown finde ich nach der Stadtbesichtigung einen Zettel mit Telefonnummer von "David". Der einzige David, den ich hier in der Gegend kenne, ist ein britischer Tourist und derzeit ca. 3000 km oestlich von mir. Stellt sich raus, dass dieser David mich auf der Resi in der Stadt gesehen hat, von Motorradreisen begeistert ist und mir unbedingt seine Heimat zeigen will. Gern angenommen. Gemeinsam finden wir dann heraus, dass alle wichtigen Tempel in Georgetown abends geschlossen sind und manche sogar ausgesprochen grosse und bissige Wachhunde frei auf dem Gelaende herumlaufen lassen.

Dass die malayische Regierung aber bei weitem nicht alle Menschen mag, erzaehlt mir wenige Tage spaeter bei mehreren Bieren ein deutscher Entwicklungshelfer, der auf Borneo fuer die noch vorhandenen Bergvoelker arbeitet, was vor allem auch eine Arbeit gegen die Holzindustrie und dadurch mit persoenlichen Risiken verbunden ist. Die Herren krempeln wohl gern mal die Hemdsaermel hoch, wenn ihnen jemand in die Quere kommt.

Bangkok, Thailand, 11.03.2006 – Boxenstopp in Bangkok

Auf meiner zweiten Runde noerdlich des Golfs von Thailand haben sich einiger kleinere Schaeden angesammelt. "Klein" steht dabei fuer: Resi faehrt noch und ist auch nicht in akuter Gefahr, unerwuenscht stehenzubleiben. Dennoch muessen sie behoben werden und Bangkok ist die Metropole in Suedostasien, genau das und andere Sachen, die mal wieder anfallen (Paket mit ueberfluessigem Gepaeck an die Lieben daheim senden; Neues Gepaeck in Form von Werkzeug, von dem ich der Meinung bin, dass ich es unbedingt brauchen werde, obwohl ich es bisher nicht dringend brauchte, einkaufen) zu tun. Fuer diese Gelegenheit tue ich mir auch mehrere Stunden Fahrt durch dichten bangkoker Verkehr in Hitze und Smog an.

Mein dritter Besuch in Bangkok hat was von nach Hause kommen: Ich weiss, wo ich was kriege und in welches Guesthouse ich will. Das Lamphu House liegt in einem Hinterhaus in der Naehe der Khao San Road, dessen Hof mit einer der lebhafteren Strassen durch einen schmalen Gang verbunden ist. Ideal zum Abstellen eines Motorrades. Nicht unerklaerlich die Beliebtheit bei Motorradfahrern. Diesmal ist Sjaak schon vor mir da, der nach fuenf Jahren Weltreise auf seiner praegnant umgebauten R1 den letzten Motorradtransport vorbereitet, bevor er von Kathmandu ueber Land nach Hause faehrt. Eine ueberraschende Begegnung, aber nicht voellig unerwartet: In der Mongolei hatte ich ihn knapp verpasst und zwischendurch immer mal wieder Geruechte gehoert, wo er zu sehen war.

Ausserdem erhalte ich am zweiten Tag meines Aufenthaltes ein weiteres Zeichen, dass ich zu lang in Ostasien bin. Zunehmend treffe ich andere Reisende zum dritten Mal, ohne mit ihnen verabredet zu sein. Diesmal ist Kevin dran, ein Kanadier, der seit zwei Jahren mit oeffentlichen Verkehrsmitteln in Amerika und Asien unterwegs ist . Erstes Treffen: Seoul. Zweites Treffen: Ko Lanta (er hatte nicht viel Freude mit mir: Neben meiner gerade zusammengebrochenen Resi stehend, war ich einigermassen schlecht gelaunt). Drittes Treffen Bangkok. Hoechste Zeit zum Austausch der Emailadressen.

Fuer Unterhaltung am Abend ist also ausreichend gesorgt. Fuer Arbeit tagsueber auch. Beides nur befristet: Mittlerweile ist alles geregelt, was ich unternehmen wollte. Ich bin bereit fuer die Abreise. Gestoppte Dauer meiner Geschaefte in Bangkok: 6 Tage, 16 Stunden. Ohne Reifenwechsel.

Khoen Kaen, Thailand, 01.03.2006 – Kurzbesuch in Laos

Probleme mit meiner Laoskarte hatten wir ja schon in Nordlaos. Orte ungenau, nichtexistente Strassen optimistisch bis in Verwinkelungen eingetragen, vorhandene Strassen nicht eingetragen. Aber es kommt noch besser:

Alle Karten von Suedlaos sind unzuverlaessig. Sie zeigen einstimmig zwischen der (existenten) Hauptstrasse, der 13, entlang der thailaendischen Grenze ein Gewirr von groesseren und kleineren Strassen zwischen der vietnamesischen Grenze und der 13 an. Sie sind Teil des ehemaligen Ho Chi Minh-Pfades und entsprechend war meine Idee, auf dem Ho Chi Minh-Pfad nach Norden zu tingeln.

Nur, diese Darstellungen sind Stand von vor fuenfzig Jahren. Alle diese eingezeichneten Strassen gibt es nicht mehr. Bruecken sind im Krieg zerstoert worden, Strassen vom Dschungel ueberwuchert. Was bleibt, ist die Moeglichkeit, viele kleine staubige Einbahnstrassen hin- und wieder zurueckzufahren. Nach der zweiten Einbahnstrasse hab ich schon keine Lust mehr. In Suedlaos herrscht in der Zeit eine Hitzephase, bis zu 38 Grad messe ich mittags, und das notgedrungen langsame Fahren auf heissen Sandpisten macht nicht so rechten Spass.

Also duese ich die 13 in den Norden. Auch langweilig. Ein Blick auf die Karte zeigt auch noch, dass meine Hauptziele nach Abzug der wohl nicht vorhandenen Strassen nur durch unter Inkaufnahme von grossen Umwegen erreicht werden koennen. Es entsteht der Entschluss: Zurueck nach Thailand und ab in den Sueden.

Ich tausche meine letzten Kip zurueck in Baht und fahre zur naechsten Grenzstadt. Klar, dass abends die Motivation mit dem Namen Bernhard auftaucht und von vielen kleinen wunderschoenen Strassen und beeindruckenden Hoehlen schwaermt. Kurzes Schwachwerden, aber am naechsten Morgen fahre ich doch Thailand zurueck.

Mit nehme ich eine weitere Reiseidee: Laos auf Dreckmoppeds. Bleibt im Hinterkopf.

Achja, am Tag meiner Abreise hat das Wetter schon wieder gewechselt: bewoelkt und froestelige 26 Grad.

Pakxe, Laos, 24.02.2006 – Veraenderungen

In meiner Vorbereitungszeit klang aus den einschlaegigen Internetseiten heraus, dass Kambodscha das schwierigste Land Suedostasien ist. Kaum vorhandene Strassen, Armut, kaum Unterkuenfte. Und die ersten 160 km haben den Eindruck ja scheinbar bestaetigt.

Scheinbar. In keinem Land hatte ich bisher so den Eindruck stuermischer Veraenderung. Guesthaeuser gibt es in jedem Ort zu Hauf, meistens nagelneu und mit dem besten Standard, den ich bisher gesehen habe zu ungeschlagenen Preisen: 5 USD ist offenbar der Standardpreis. Und die Armut ist weniger himmelschreiend, als ich es erwartet haette. Dabei springt einem die Armut schon ins Gesicht. Es sind sehr viele Menschen mit amputierten Haenden, Armen oder Beinen zu sehen. Aber verhaeltnismaessig wenige Bettler, und die fast ausschliesslich in Touristenschwerpunkten. Dagegen sehr viele kleine Einmannunternehmen, viele mit einem stolzen Schild irgendwo an ihren Auslagen, dass sie jetzt handeln und Englisch lernen statt zu betteln.

Es gibt noch sehr viele Strecken, die mein neues Federbein auf eine harte Probe stellen koennen. Aber alle wichtigeren touristischen Regionen sind durch gute Strassen, wenn auch nur zum Teil durch Asphaltstrassen verbunden. Man muss schlechte Strecken bewusst unter die Raeder nehmen, wenn man sie erfahren will. Viele Endurotouristen mieten sich kleine 250er und ziehen gehen auf Abenteuertour durch Tiefsand, Flussbetten und Bulldust. Wie die vier Jungs aus Osnabrueck, die fuer eine Strecke von 150 km neun Stunden brauchen und mir dringendst abraten, sie zu versuchen.

Kein Problem, seit dem Vorfall am Anfang meiner Reise durch Kambodscha ist mir bewusst geworden, dass die Strecken teilweise nicht nur mich Offroadneuling, sondern vor allem auch die Resi ueberfordern koennen. Und so begnuege ich mich damit, zusammen mit Xavier und Paulina, einem franzoesisch-niederlaendischen Paar auf einer 250er, den auessersten Nordosten auf zwar rauhen, aber machbaren kleinen Wegen zu erkunden und Wasserfaelle zu besuchen.

Auf dem Weg zu einem der Faelle erlebe ich mein Abschlusshighlight, bevor ich mit meinem bald ablaufenden Visum nach Laos fahre: Uns war schon beschrieben worden, dass wir auf dem Weg zu einem entfernteren Fall an einer Edelsteinmine vorbei kaemen. Unsere Vorstellung von einer Grube mit schweren, gelben Bulldozern, Kipplastern und Kraenen lassen uns fast durch die Mine durchfahren. Sie besteht aus bunten Plastikplanen, die auf vier Stoecken in einem Stueck brandgerodeten Dschungel als Sonnenschutz montiert sind. Unter ihnen sitzen Maenner aus den Nachbardoerfern, die damit beschaeftigt sind, weiche, feuchte Erde mit den Fingern nach den harten Amethysten zu betasten. Die Erde haben sie vom Grund tiefer, runder Schaechten, mannsbreit, dafuer bis zu 15m tief. Ohne irgendwelche Abstuetzungen. Unfaelle, wird uns erzaehlt, passieren haeufig. Die Minenarbeiter sind malerisch mit brauner Erde verschmiert und verkaufen uns gern zunaechst zu ueberhoehten Touripreisen jeweils einen der Steine, bevor sie uns weitere Steine als Souvenir schenken.

Phnom Penh, Kambodscha, 07.02.2006 – Motorradhygiene

Das war die schadensreichste Etappe seit Beginn der Reise. Ich bin ja immerhin noch auf zwei Raedern angekommen. Anton und Yujin mussten sich und ihr Mietmotorrad dagegen am Mittwochabend per Pickup zurueck nach Phnom Penh transportieren lassen. Kolbenfresser. Scheine ich anzuziehen, ist jetzt schon der zweite, dem ich ueber den Weg laufe. Irgendeiner der Mechaniker hat in dem Bikeshop in Phnom Penh wohl deutlich geschlampt. Fast einen Liter Oel kippt Anton in den Motor des kleinen Honda 250er Gelaendehoppsers, bevor wir am Oelmesstab tatsaechlich Oel entdecken koennen.

Die Schaeden an der Resi sind bis auf eine Ausnahme aber leicht reparabel. Die Ausnahme: Der Gummibalg zwischen Getriebe und Kardantunnel, der Lager und Kardan vor Staub und Wasser schuetzt, ist gerissen. Muss eigentlich sofort ausgetauscht werden, um Lager und Kardan nicht zu riskieren. Hier gibt es aber keine Ersatzteile, dazu muesste ich nach Bangkok... - Bernard, der Besitzer des ungluecklichen Bikeshops ist aber zuversichtlich, was drehen zu koennen. Soll Montag vorbeikommen, dann schaut er, was er machen kann. Aber, wird er ganz deutlich, "Bevor Du in meine Werkstatt rollst, faehrst Du die Maschine waschen."

Innerlich maulend ziehe ich von dannen. Prinzipienbruch! "Reisemotorrad waschen ist wie Buecher verbrennen", hat Juni mir schon in Russland beigebracht. Aber wenn es der Motorradgesundheit dient - der Samstagvormittag findet mich auf der Suche nach einem Hochdruckreiniger in den Vororten von Phnom Penh. Hochdruckreiniger finde ich keinen, aber irgendwann dringen die Hallen mit nassem Boden und den eingeseiften Mofas in mein Bewusstsein. Offenbar jede Menge Selfservicebetriebe hier.

Ich bin immer noch zu tief in mitteleuropaeischen Denkmustern verstrickt. Selfservice in Asien! Mir wird nach Ueberrollen der Schwelle die Resi abgenommen, ich werde von derjenigen, die wohl die Mutter des Etablissements ist, in einen roten Plastikstuhl in eine entferntere Ecke gedrueckt. Sie weiss warum. Gleich fuenf Jungs stuermen mit zwei Wasserschlaeuchen und mehreren halbierten Oelkanistern mit Seifenwasser nebst Schwaemmen auf die Resi zu, veranstalten eine Orgie in Wasser und schrubben fast eine viertel Stunde in ihren saemtlichen Ecken herum. Nach dem Hoehepunkt (Abspritzen mit Klarwasser) laesst der muskoese Oberwaescher sein Oberarmkapital spielen (dabei die Resi trotzdem fast fallen) und schiebt das Mopped Richtung Ausgang. Mir wird per Handbewegung angedeutet, dass ich zu bleiben habe wo ich bin: Jetzt schweben erst einmal die kambodschanischen Zweiradvestalinnen in Aktion. Zu viert tupfen sie mit ehemals weissen Tuechern kichernd jeden Tropfen Feuchtigkeit von meinem Liebling.

Selten so viel Spass gehabt in der Waschanlage. Und die Resi war nie so sauber, ich schwoer's!

Achja, Bernard hat eine Loesung gefunden, die mich vorerst vor der Fahrt nach Bangkok bewahrt. Der klassische Druckverband: Geoelter Luftfilterschwamm wird auf den Riss des Balgs gedrueckt und mit Hilfe von festgeknoteten Streifen aus einem aufgeschnittenen Reifenschlauch fixiert. Schuetzt vor Staub, vielleicht weniger vor Wasser. Sieht wild aus. Und stabil. Sollte wohl halten, bis ich planmaessig wieder in Bangkok bin.

Siam Reap, Kambodscha, 28.01.2006 – Ankommen und abhaengen

Der deutsche Winter ist eine ideale Zeit fuer Besuche in Suedostasien. Entsprechend hatten meine freiburger Freunde ihren Urlaub in Malaysia geplant. Und auch Anton und Yujin, meine Gastgeber aus Korea, hatten ihren Urlaub in diese Zeit gelegt. Zu gern wollte ich auch mit ihm noch einmal eine Zeit verbringen. Nur war Abflughafen der Freiburger Singapur Ende Januar, und Anton und Yujin fliegen aus Phnom Pen Anfang Februar. Kaum zu schaffen per Motorrad, diese Strecke in wenigen Tagen.

Aus Resis Panne und die darauf meinetwegen spontane Verlagerung des Reiseschwerpunkts der Freiburger in die Gegend von Krabi ergibt sich die Chance, mehrere fliegende Freunde unter einen Hut zu bringen: Statt mit nach Singapur zu fahren, verabschiedete ich mich vorzeitig von den Freiburgern, um in mehreren langen Tagesetappen nach Phnom Pen zu fahren. Theoretisch. Konnte ich mehr als eineinhalb Tagen mehr als 1100 km auf Thailands Highways zuruecklegen, warnt mich an der Grenzstation zu Kambodscha ein entgegenkommender KTM-Fahrer, die naechsten 160 km nach Siam Reap in den letzten zwei Stunden Tageslicht in Angriff zu nehmen. Das sei nicht zu schaffen.

Stimmt. Mein Stundenmittel sinkt mit Grenzuebertritt von fast 100 km/h auf unter 50 km/h am naechsten Tag. Ausgebremst von der unbefestigten Piste von der Grenze nach Siam Reap. Nicht die schlechteste Piste bisher, aber bestimmt die unangenehmste. Wie schaffen es die kambodschanischen Fahrer, tiefe Schlagloecher so gut zu tarnen? Letztere lassen mir oft gerade noch Zeit, vor dem Aufschlag aufzustehen, um fuer Resi und mich die Folgen zu mildern. Offroadbelastungen, wie ich sie so komprimiert noch nicht hatte bisher: Das neue Federbein schlaegt nicht nur gelegentlich durch, die Bodenplatte knallt so oft wie noch nie innerhalb eines Tages auf irgendwelche Schlaglochraender, trotz schwerer Beladung hebt das Hinterrad mehrfach ab. Ich bin wohl mit Geschwindigkeiten knapp ueber 50 km/h immer noch zu schnell. Aber warum verdammt werde ich immer noch von beladenen Autos - und ich spreche von japanischen Mittelklasse-STRASSENlimousinen - ueberholt? Eigentlich bin ich sonst auf solchen Strecken mit meinem Superduperreisemotorrad muehelos der Schnellste! - Der viele Verkehr auf der Strecke sorgt auch fuer ein anderes Novum: Zweimal wird mein Visier vom Staub vor mir fahrender Autos blickdicht und muss vorsichtig (Kratzer!) ohne Wasserstrahl mit Wasser aus der Trinkflasche und Klopapier gereinigt werden.

Alle Eile umsonst. Durch Pannen und veraenderte Reiseplanungen werden Anton und Yujin Tage brauchen, um am zwischenzeitlich verabredeten Treffpunkt in Siam Reap anzukommen. Ich warte wie verabredet am Treffpunkt. Mit den Tagen merke ich, wie noetig ich die Pause habe: Nicht einmal das Weltwunder Angkor Wat lockt mich aus meinem Guesthouse mit dem Fuenf-Dollar-Zimmer, das in jedem mitteleuropaeischen Hotel gelegen sein koennte (sogar einen Fernseher mit HBO, Discoverychannel und National Geographic Channel gibt es!). Ich mache nicht viel ausser herumliegen und bei herrlichem Wetter inmitten exotischer Eindruecke Fern zu schauen. Richtig fern geschaut hab ich seit acht Monaten nicht, dennoch eine Schande eigentlich. Mir faellt aber auch auf, dass ich kaum noch fotografiert habe in den letzten Wochen. Bin wohl pausenbeduerftig oder abgestumpft. Nach zu vielen Reizen reizt halt nix mehr. Zur Gewissensberuhigung mache zwischendurch ich einige der Dinge, die auch schon seit Wochen vor mir hergeschoben werden: Kleinigkeiten am Motorrad, Schuhe naehen lassen, lang herumliegende Emails beantworten und auch mal oefter was Neues auf die Webseite stellen.

Erst heute bin ich wieder neugierig auf die Beschreibung des Reisefuehrers von Angkor Wat. Ich glaube, ich sollte mal wieder an das langsame Reisen denken.

Siam Reap, Kambodscha, 26.01.2006 – Wahre Liebe

In den letzten Wochen haben Resi und ich uns ja bekanntlich ein wenig angezickt. Sie hat aber angefangen: Bei ihr wollte der Funke schliesslich nicht mehr ueberspringen.

Das Eintreffen von Bogdan, meinem lieben Webmaster, Roger, meinem lieben technischen Ratgeber und Ersatzteilherbeizauberer nebst ihrer allerliebenswuerdigen Begleitung, et Ninsche, gab mir dann die Gelegenheit, mich an ihr zu raechen und sie fuer eine Weile links liegenzulassen, bei der Motorradwerkstatt in Phuket naemlich.

Damit wurde ich fuer begrenzte Zeit wieder zum busreisenden Backpacker. Hatte ganz vergessen, wie nervig das ist. Busse gehen in aller Hergottsfruehe, brauchen ewig lange und die Fahrweise der meistens uebelgelaunten Busfahrer in manchmal nicht ganz taufrischen Bussen ist teilweise nervenraubend. Hab ich keine Lust mehr drauf. Ich fuerchte, ich bin verdorben.

Gluecklicher Weise draengte es meine Freunde von Singapur sehr weit Richtung Norden, an die Straende Thailands naemlich, um dort laengere Zeit ohne gross zu Reisen auszuspannen. Eine sehr gute Idee und Moeglichkeit, die technischen Sachen mal bei den ueblichen Strandurlaubaktivitaeten zu vergessen.

Nachdem ich die drei aber in Kuala Lumpur zurueckliess, um meine Dicke wieder aufzusammeln, streichelte ich ihr doch ganz liebevoll wieder ueber den Tank. - Und konnte dabei feststellen, dass sie nur noch auf Reserve lief. Neben meinem veraechtlichen Linksliegenlassen hatte ich naemlich noch ein weiteres "Tu's nicht!" eines Motorradfahrers begangen und die Resi ausgeliehen. An verschiedene Freunde auch noch.

Und natuerlich hatte einer meiner herzallerliebsten Freunde sie in die Reserve gefahren und es nicht fuer noetig gehalten, mir Bescheid zu sagen. Ich muss mir schon auf die Schulter klopfen, dass ich den direktesten Weg zu einer thailaendischen Dorftanke (ein normales Spritfass mit Handpumpmechanismus) nahm. Ein winziges Literchen hatte dieser engelsgleiche Freund mir drin gelassen. Gerade genug, mich 15km ins thailaendische Hinterland zu bringen und mich dann in voller Motorradkluft unter sengender Sonne bei mehr als 30 Grad 300 kg zur naechsten Tankstelle schieben zu lassen. Wie nett. Die Frage wuerde mich deswegen schon interessieren:

WER WAR DAS!!??

Phuket, Thailand, 30.12.2005 – Russische Tagesetappen

Am Tag unserer Abreise aus Laos streikt die Resi beim Startversuch nach dem Fruehstueck. Wenige Kilometer weiter, vor der Friendshipbridge zwischen Laos und Thailand springt sie nach kurzzeitigem Ausstellen wieder nicht an. Da bei laufender Maschine keine Probleme zu bemerken sind, heisst es: Bloss den Motor nicht oefter als noetig ausstellen. Und ab nach Bangkok, da gibt es eine sehr gute Motorradwerkstatt.

Dabei wollten wir die Metropole Bangkok mit ihrem dichten Verkehr eigentlich umgehen. Da noch einige andere Arbeiten zu machen sind, nimmt die Werkstatt Resi gruendlich auseinander, findet auch was groesseres, einen Lagerschaden, das Zuendproblem kriegt sie aber nicht in den Griff. Ich habe die Wahl, in Bangkok Weihnachten und Neujahr zu verbringen oder das Risiko des endgueltigen Liegenbleiben in Kauf zu nehmen und weiterzufahren. Ich bin Weihnachten mit Katrin und Juni zum Strandweihnachten und anschliessend mit meinem Lieblingswebmaster Bogdan und meinem Lieblingsmechaniker Roger in Malaysia verabredet. Also weiter.

Auf diese Art kommen Tageskilometerleistungen zusammen, die ich seit Russland nicht mehr zustande gebracht habe. Mein Reisestil hat sich im Vergleich sehr veraendert: In Russland fuer ich oft zwei, drei Tage zum naechsten Ziel und machte dann eine Pause. Hier gibt es Ziele im Ueberfluss. Den Grossteil lassen wir links und rechts bedauernd liegen. Leider sind wir durch meine Verabredungen und Angeliques Ziel, im Januar schon in Australien zu sein, im Zeitdruck.

Puenktlich an Heiligabend macht Resis Zuendung dann endgueltig schlapp. Ich verliere bei der Bergung der Resi noch Handy und Sonnenbrille, verbringe dennoch entspannte Weihnachten am Strand und bringe nach den Feiertagen die Resi auf einem Pickup mit voellig ausgelutschten Stossdaempfern und deswegen in bedrohlicher Schieflage nach Phuket. Ds bedeutet gleichzeitig die Trennung von Angelique, die fuer Silvester noch auf eine andere Insel und dann direkt nach Malaysia weiterfaehrt

Die Reparatur wird ins naechste Jahr dauern, ich werde mich in den naechsten Tagen mit Bogdan und Roger treffen und mindestens ein paar Tage ohne Motorrad reisen.

Guten Rutsch!

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- Galerie Iran ist online (09.01.2007)

- Techn. Logbuch aktualisiert (09.01.2007)

- Sag niemand, ich sei faul: Bildergeschichte zum Flachlandpakistan ist online (03.01.2007)

- Galerie Zum Khunjerabpass online (02.01.2007)

- Techn. Logbuch aktualisiert (28.12.2006)

- Mein Teil der Bescherung am Heiligen Abend ist da: Galerien Suedostasien II und Himalaya I online (24.12.2006)

- Ein Gedicht eingestellt. Frohe Weihnachten! (24.12.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (02.12.2006)

- Die Berichte aus den Rupielaendern ins Archiv gepackt (20.11.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (14.11.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (07.11.2006)

- Noch mehrLinks eingefuegt (11.10.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (11.10.2006)

- Ein paar Links hinzugefuegt (02.10.2006)

- Weiter im Text: Techn. Logbuch aktualisiert (21.09.2006)

- Resi muss denken, dass ich momentan Langeweile habe. Sie gibt es mir ordentlich - Techn. Logbuch aktualisiert (17.09.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (10.09.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (08.09.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (02.09.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (21.08.2006)

- Bin gerade bis auf weiteres gehindert, selbst Fotos online zu stellen, aber Buzz hat einige meiner Bilder unserer Ladakhtour online (weiter nach unten scollen) gestellt (09.08.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (09.08.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (31.07.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (05.07.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (04.06.2006)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 02.05.2006)

- Die Suedostasienberichte ins Archiv gepackt (23.04.2006)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 17.04.2006)

- Karte aktualisiert (bg 13.02.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (06.04.2006)

- Galerie Anton Special: Lars in Korea hinzugefügt (24.03.2006)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 08.02.2006)

- Film Bachüberquerung hinzugefügt (bg 12.03.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (11.03.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (24.02.2006)

- Karte aktualisiert (bg 17.02.2005)

- Galerien Korea, Südostasien I - Nordthailand, Nordwestlaos und Dschungeltrekking hinzugefügt (08.02.2006)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 08.02.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (04.02.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (26.01.2006)

- Techn. Logbuch aktualisiert (30.12.2005)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 23.12.2005) Extra fuer Birgit - Gute Besserung!

- Karte aktualisiert (bg 23.12.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (21.12.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (19.12.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (11.12.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (30.11.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (25.11.2005)

- Karte aktualisiert (bg 22.11.2005)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt (bg 18.11.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (17.11.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (06.11.2005)

- Die älteren Berichte aus Russland und der Mongolei dahin gepackt, wo sie hingehören (06.11.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (30.10.2005)

- Galerien Russland II, Mongolei und Russland III hinzugefügt (18.10.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (12.10.2005)

- Neue kleine Galerie hinzugefügt und Karte aktualisiert (bg 07.10.2005)

- Links aktualisiert (07.09.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (06.10.2005)

- Karte aktualisiert (29.09.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (23.09.2005)

- Neu: Galerien-Seite hinzugefügt (bg 17.09.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (15.09.2005)

- Neue (LR: Mini-)Galerie hinzugefügt (bg 11.09.2005)

- Links aktualisiert (07.09.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (31.08.2005)

- Karte aktualisiert (15.08.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (04.08.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (02.08.2005)

- Bogdan hat die Unterseite ueber die gefahrene Strecke aktualisiert (21.07.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (19.07.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (15.07.2005)

- Links etwas erweitert(12.07.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (30.06.2005)

- Dauert noch ne Weile, bis meine Fotos online kommen. Aber Joy aus Astrachan hat ein paar Bilder meines Besuchs dort online gestellt (28.06.2005)

- neue Kommentare zu alten Problemen im, na? Wo wohl? (25.06.2005)

- Techn. Logbuch aktualisiert (17.06.2005)

- Gefahrene Strecke aktualisiert (09.06.2005)

- Neue kleinere techn. Probleme (09.06.2005)

- Kein neues Problem im techn. Logbuch! - nur eine gescheiterte Therapie ergänzt. (05.06.2005)

- Aus dem Gästebuch erfahre ich, dass die bis zum 24.05. gefahrene Strecke jetzt online ist :) Update kommt - demnaechst... (05.06.2005)

- Nochmals: techn. Logbuch ergaenzt. (01.06.2005)

- Das techn. Logbuch wird noch zur meistaktualisierten Seite. Nix ernstes bisher, glücklicherweise. (27.05.2005)

- Insbesondere das technische Logbuch und die Seite über die Überholungsarbeiten aktualisiert(18.05.2005)

- Texte der Vorbereitungszeit in das Archiv verbannt (12.05.2005)

ONTHEROAD! (11.05.2005)

- Bild der Resi im Weltreisedress aktualisiert (10.05.2005)

- Kurz vor der Abfahrt nochmal alle Unterseiten aktualisiert, insbesondere Dank verteilt (24.04.2005)

- Karte für grafische Darstellung der Route online gestellt (21.04.2005)

- Fotos der grösseren Änderungsarbeiten am Mopped (englisch - März 2005)

- Aufgrund Nachfrage extra grosse Versionen der Bilder von den Heckarbeiten und als Extra auch vom Endurotraining eingestellt. (27.02.2005)

- Fotogalerie des Eigenbau-Schnellverschlusses (engl.) online gestellt. (11.02.2005)

- Mich doch noch ein wenig im Englischen versucht (11.02.2005)

- Liste der Änderungen am Mopped aktualisiert, Liste der Überholungsarbeiten erstellt. (09.02.2005)

- Versuch, etwas zum Gepäck zu schreiben ohne zu ausführlich zu werden (27.01.2005)

- Liste der Änderungen am Mopped eingearbeitet (26.01.2005)

- Resi bei der Anprobe des Weltreiseoutfits erwischt (18.01.2005)

- Ein Gedicht verlinkt (17.01.2005)

- Noch mehr Senf abgegeben, diesmal zum Thema Abenteurer (16.01.2005)

- Nach der Trennung von Galerien und Textseiten die Bildergalerie Portugal verschoben und neuen Portugaltext produziert (16.01.2005)

- Irgendwie fehlt mir die rechte Motivation, auf Änderungen der Startseite und Detailänderungen hinzuweisen. Deshalb an dieser Stelle ein Pauschalhinweis :) (16.01.2005)

- Einige Bilder auf der Webseite verändert, Galerien sind ab jetzt rechts unterm Polaroid zu finden. (12.01.2005)

- Es lohnt sich, ab jetzt regelmässig reinzuschauen (finde jedenfalls ich)

- Erste-Hilfe- und Schrauberkurse kommentiert

- Bebilderte Berichte vom Endurotraining, vom Tesch-Treffen und ein Foto von Resi

- Biotuningmaßnahmen qualvoll detailliert beschrieben (irgendwann um Weihnachten 2004)

zuletzt geändert am: 26.07.11